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Kniegelenksarthroskopie

Arthroskopische Eingriffe sind auf dem Vormarsch
Kniegelenk
Kniegelenk
Arthroskopie
Arthroskopie

Arthroskopische Operationen sind moderne minimalinvasive Operationstechniken, bei denen nur noch durch winzige Hautschnitte (0,5 cm) mit kleinsten Optiken und Videokameras in Gelenke eingegangen wird und der erforderliche Eingriff mit feinen Instrumenten unter Sicht der Videokamera durchgeführt wird ("Schlüssellochoperation"). Die erste arthroskopische Meniskusoperation fand im Jahr 1962 statt.

Seither sind arthroskopische Eingriffe auf dem Vormarsch. Arthroskopien können heutzutage an fast allen Gelenken durchgeführt werden. Vorteile der Arthroskopie sind geringeres Operationstrauma, geringeres Operationsrisiko und kürzere Nachbehandlungs- und Arbeitsunfähigkeitszeiten als bei offenen Eingriffen. Am häufigsten werden Kniegelenke arthroskopiert ("gespiegelt"). Für den Eingriff ist im Regelfall eine kurze Vollnarkose oder Spinalanästhesie erforderlich. Nach dem Einbringen des bleistiftgroßen Arthroskopes wird das Gelenk mit steriler Flüssigkeit aufgefüllt, so daß sich fast der gesamte Gelenkinnenraum gut überblicken läßt und Einzelheiten genau beobachtet werden können. Strukturen im Gelenk, wie Meniskus, Knorpel oder Bänder können mit speziellen Tastinstrumenten überprüft werden. Wenn sich die bereits vor dem Eingriff vermutete Diagnose bestätigt, kann sofort im Rahmen der Arthroskopie der erforderliche Eingriff durchgeführt werden. Am Kniegelenk können Meniskusrisse, Bänderrisse, Knorpelschäden und viele andere Erkrankungen arthroskopisch behandelt werden.

Eine Arthroskopie dauert meistens etwa 20-25 Minuten. Komplikationen sind ausgesprochen selten. Arthroskopien können im Regelfall ambulant durchgeführt werden, ein Krankenhausaufenthalt ist nicht erforderlich. Wir führen unsere ambulanten Arthroskopien in eigenen Operationsräumen mit einem hohen Sicherheitsstandard und modernsten medizinischen Equipment durch.